Willkommen beim Schweizerischen Kompetenzzentrum Fischerei SKF

Wir sind die zentrale Anlaufstelle für Dienstleistungen rund um die Themen Fischerei, Fische und Gewässer. Das SKF ist mandatiert, in der Schweiz die Ausbildung der Fischerinnen und Fischer für die Erlangung des SaNa-Ausweises umzusetzen und führt die Geschäfte des Schweizerischen sowie des Bernisch Kantonalen Fischerei-Verbandes. Zudem betreibt es die Plattform Seenfischerei, betreut das Projekt LANAT-3 im Rahmen der Wyss Academy for Nature und treibt im Auftrag der Stiftung Fischzentrum Schweiz den Aufbau des Zentrums am Moossee bei Bern voran.

Unsere Stärken liegen in den Bereichen Gewässerschutz, Projektmanagement, Verbandsführung, Kommunikation und Moderation und Administration. Bei Bedarf erarbeiten wir Studien zu Fragen an der Schnittstelle von Fischerei und Gewässerschutz.

Leitlinien als Basis für mögliches Kormoranmanagement in der Schweiz publiziert

Die Leitlinien wurden zwischen April 2022 und Herbst 2025 in einem mehrstufigen Dialogprozess zwischen Bund, Kantonen, den Organisationen der Berufs- und Angelfischerei, sowie Birdlife und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach erarbeitet. Sie dienen für Behörden und Praxisakteure als Orientierungshilfe für Lösungen im Umgang mit dem Spannungsfeld Fischerei – Kormoran – Biodiversität.

Die Leitlinien zeigen die Handlungsmöglichkeiten und Grenzen im Umgang mit dem Kormoran auf Basis der geltenden rechtlichen Grundlagen auf. Sie sind im Dialog zwischen den involvierten Akteuren entstanden und sind die Grundlage für ein mögliches Kormoranmanagement in der Schweiz zur Reduktion und Beilegung von Konflikten. Gleichzeitig sollen sie – so weit im heutigen rechtlichen Rahmen möglich – die Situation der Berufsfischerei verbessern und zur Erhaltung der aquatischen Lebensräume sowie einem besseren Schutz bedrohter Fischarten beitragen.

 

Link auf die Leitlinien: LINK

 

Auskünfte:

Plattform Seenfischerei c/o Schweizerisches Kompetenzzentrum Fischerei (SKF)

Für die Romandie: Frédéric Hofmann, Präsident der Plattform, Sektionschef Jagd, Fischerei und Artenschutz Kanton Waadt, 021 557 86 49, frederic.hofmann@vd.ch

Für die Deutschschweiz: Adrian Aeschlimann, Geschäftsführer der Plattform, 031 330 28 07, a.aeschlimann@skf-cscp.ch

Aktuelles vom SKF

Hier lohnt es sich, den Fluss zu beleben

Fische zählen zu den am stärksten gefährdeten Tieren in der Schweiz, vor allem wegen der verbauten Gewässer. Ein Projekt der Wyss Academy for Nature, des Schweizerischen Kompetenzzentrums Fischerei SKF, der Universität Bern und dem Wasserforschungsinstitut Eawag hilft bei der Renaturierung: https://www.uniaktuell.unibe.ch/2025/hier_lohnt_es_sich_den_fluss_zu_beleben/index_ger.html

Weitere Informationen zum Projekt:

Den Biodiversitätsverlust der Gewässer stoppen – trotz Klimawandel - Eawag

Aktuelles vom Schweizerischen Fischerei Verband

Stand Restwasser 2016: Ein Viertel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Lediglich sieben Kantone haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Im Interesse der Fliessgewässer und der davon abhängenden Lebensräume und -gemeinschaften fordert der Bund die zuständigen Behörden erneut auf, die Sanierungen möglichst rasch abzuschliessen.

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Warum brauchen die Gewässer Raum?

Warum brauchen die Gewässer Raum?
Naturnahe Bäche, Flüsse und Seen beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten und leisten einen erheblichen Beitrag zum Schutz vor Hochwasser, zur Trinkwasserversorgung und dienen auch der Erholung. Um all diese Aufgaben zu erfüllen, braucht es Wasser in einer guten Qualität, eine ausreichende Wasserführung sowie genügend Raum für die Gewässer

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Neue Publikation des BAFU: Schwall-Sunk - Massnahmen

Ein Modul der Vollzugshilfe Renaturierung der Gewässer. Der umfassende Schutz der Gewässer und ihrer vielfältigen Funktionen sowie die nachhaltige Nutzung der Gewässer durch den Menschen sind zentrale Ziele des Gewässerschutzrechts des Bundes.

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Anhaltend hohe Pestizidbelastung in kleinen Bächen

Kleine Fliessgewässer sind mit einer Vielzahl von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden belastet. Eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt erstellte und heute publizierte Studie zu fünf Schweizer Bächen zeigt: In keinem Fall wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten. Selbst Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden überschritten. Biologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Lebensgemeinschaften unter den Stoffgemischen leiden. Massnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität werden zurzeit im nationalen «Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln» erarbeitet.

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Petition: Bewahrt den „König des Doubs“ vor dem Aussterben

Der Roi du Doubs läuft Gefahr, schon bald nicht mehr über das Rhone-Becken zu regieren. Das vorhandene Wasserkraftwerk in Theusseret und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen machen ihm zu schaffen. Unterschreiben Sie die Petition, um den Abbau des Kraftwerkes und damit das Überleben des Roi du Doubs zu unterstützen.

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Starke Verschmutzung des Doubs eindeutig bewiesen

Zwei Studien, die im Auftrag von Pro Natura, WWF Schweiz und des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV durchgeführt wurden, liefern genauere Angaben über den Zustand des Doubs. Die Belastung durch Mikro- und Makroverunreinigungen besteht weiterhin und ist viel weitreichender, als das, was die offiziellen Untersuchungen ergeben haben. Die Behörden sind aufgerufen, mehr für den Doubs zu tun und ihren Aktionsplan auszubauen.

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Ständerat 15. 3. 2017: Motion Regazzi Fabio (TI) wird abgelehnt

Mit seinem eingereichter Text zum Bundesgesetz über die Fischerei forderte SR Fabio Regazzi, die Verwendung von Widerhaken in Fliessgewässern wieder zuzulassen.

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Problemfall Wasserkraft

Sunk und Schwall, verdichteter Flussgrund, tödliche Turbinen – mit unseren Wasserkraftwerken machen wir den Fischen das Leben nicht gerade leicht. Wo lässt sich das eindrücklicher zeigen als am Alpenrhein?

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Aal-Alarm oder Der vergessene Weg zurück

Aal-Alarm oder  Der vergessene Weg zurück
Jedes Wasserkraftwerk ist eine ökologische Barriere. Für die Aufwärtswanderung der Fische gibt es heute mehr oder minder erfolgreiche Konzepte wie Fischtreppen und Umgehungsgewässer. Ein vernachlässigtes Thema ist hingegen die Wanderung flussabwärts.

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Agenda des Schweizerischen Fischerei Verandes



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